Diagnostik · Diagnostik
MRT (Magnetresonanztomographie)
Zeigt Knorpel, Meniskus, Bänder und Sehnen. Ohne Röntgenstrahlung.




Was ist das
Das MRT ist die Untersuchung in der Röhre. Es arbeitet nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit einem starken Magneten und mit Radiowellen. In Ihrem Körper steckt viel Wasser. Der Magnet ordnet die kleinsten Teilchen dieses Wassers. Eine kurze Radiowelle bringt sie aus der Ordnung. Danach kehren sie zurück und geben dabei ein Signal ab. Jedes Gewebe braucht dafür unterschiedlich lange. Aus diesen Unterschieden rechnet der Computer das Bild. Deshalb sieht man im MRT genau das, was auf dem Röntgenbild fehlt. Knorpel, Meniskus, Bänder, Sehnen, Muskeln und Wasser im Knochen.
Wie es abläuft
- Sie legen alles Metall ab. Sagen Sie uns vorher, wenn Sie einen Herzschrittmacher oder ein Implantat haben.
- Sie legen sich auf eine Liege. Die Liege fährt in die Röhre. Um das Gelenk kommt eine Spule. Sie empfängt das Signal.
- Die Aufnahme läuft in Blöcken von zwei bis fünf Minuten. Das Gerät klopft dabei laut. Sie bekommen einen Gehörschutz.
- Bitte halten Sie still. Jede Bewegung verwischt das Bild. Dann muss der Block wiederholt werden.
- Manchmal geben wir ein Kontrastmittel in die Vene oder in das Gelenk. Das machen wir nur, wenn die Frage es verlangt.
Ausführlich im Heft: Knorpeltransplantation, Das Kreuzband, Spinalkanalstenose
Verfasst und fachlich geprüft von Dr. med. Christian Mauch, Chefarzt und Ärztlicher Leiter des Arthrosezentrums, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnungen Sportmedizin und Chirotherapie. Arthrosezentrum an der Maybach Klinik, Maybachstraße 50, 70469 Stuttgart, Telefon 0711 896 550 0. Fachlich geprüft am 24.08.2026, zuletzt geändert am 20.09.2026. Die Seite ersetzt keine Untersuchung.
