Dr. med. Christian MauchArthrosezentrum · Maybach Klinik

Diagnostik · Diagnostik

MRT (Magnetresonanztomographie)

Zeigt Knorpel, Meniskus, Bänder und Sehnen. Ohne Röntgenstrahlung.

Das MRT im Haus.
Das MRT im Haus.
Magnetspule Liege Radiowellen kippen die Wasserstoffkerne Kein Röntgen. Das Bild entsteht aus dem Signal, das die Kerne beim Zurückkippen abgeben.
So entsteht das Bild in der Röhre.
Meniskusriss im MRT.
Meniskusriss im MRT.
MRT mit Kreuzband.
MRT mit Kreuzband.
Entzündung der Plantarfaszie mit Knochenreizung.
Entzündung der Plantarfaszie mit Knochenreizung.
So funktioniert es Magnetspule Liege Radiowellen kippen die Wasserstoffkerne Kein Röntgen. Das Bild entsteht aus dem Signal, das die Kerne beim Zurückkippen abgeben.

Was ist das

Das MRT ist die Untersuchung in der Röhre. Es arbeitet nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit einem starken Magneten und mit Radiowellen. In Ihrem Körper steckt viel Wasser. Der Magnet ordnet die kleinsten Teilchen dieses Wassers. Eine kurze Radiowelle bringt sie aus der Ordnung. Danach kehren sie zurück und geben dabei ein Signal ab. Jedes Gewebe braucht dafür unterschiedlich lange. Aus diesen Unterschieden rechnet der Computer das Bild. Deshalb sieht man im MRT genau das, was auf dem Röntgenbild fehlt. Knorpel, Meniskus, Bänder, Sehnen, Muskeln und Wasser im Knochen.

Wie es abläuft

  1. Sie legen alles Metall ab. Sagen Sie uns vorher, wenn Sie einen Herzschrittmacher oder ein Implantat haben.
  2. Sie legen sich auf eine Liege. Die Liege fährt in die Röhre. Um das Gelenk kommt eine Spule. Sie empfängt das Signal.
  3. Die Aufnahme läuft in Blöcken von zwei bis fünf Minuten. Das Gerät klopft dabei laut. Sie bekommen einen Gehörschutz.
  4. Bitte halten Sie still. Jede Bewegung verwischt das Bild. Dann muss der Block wiederholt werden.
  5. Manchmal geben wir ein Kontrastmittel in die Vene oder in das Gelenk. Das machen wir nur, wenn die Frage es verlangt.
Wann sinnvollImmer dann, wenn wir Knorpel, Meniskus, Bänder oder Sehnen sehen müssen. Zum Beispiel bei Verdacht auf einen Meniskusriss, einen Kreuzbandriss, einen Sehnenriss an der Schulter oder einen Bandscheibenvorfall. Für eine andere Frage ist das MRT nicht das richtige Gerät. Wie eng Ihr Gelenkspalt unter Last ist, zeigt nur das Röntgenbild im Stehen.
Was Sie spürenNichts. Die Untersuchung tut nicht weh. Manche stört die Enge in der Röhre und der Lärm. Sagen Sie uns das vorher. Dann finden wir eine Lösung.
Dauer und Ausfallzeit15 bis 30 Minuten. Den Befund besprechen wir meist am selben Tag im Haus.
Grenzen und RisikenEin MRT-Bild ist kein Urteil. Ab etwa 50 Jahren findet man bei fast jedem Menschen Veränderungen an Bandscheiben und Menisken. Die meisten machen keine Beschwerden. Wir behandeln Sie und nicht Ihr Bild. Mit manchen Herzschrittmachern und Implantaten ist die Untersuchung nicht möglich.
KostenRegelleistung der gesetzlichen Kassen bei entsprechender Indikation.

Ausführlich im Heft: Knorpeltransplantation, Das Kreuzband, Spinalkanalstenose

Verfasst und fachlich geprüft von Dr. med. Christian Mauch, Chefarzt und Ärztlicher Leiter des Arthrosezentrums, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnungen Sportmedizin und Chirotherapie. Arthrosezentrum an der Maybach Klinik, Maybachstraße 50, 70469 Stuttgart, Telefon 0711 896 550 0. Fachlich geprüft am 24.08.2026, zuletzt geändert am 20.09.2026. Die Seite ersetzt keine Untersuchung.