Therapie · Operation
Knorpeltransplantation
Verschließt einen umschriebenen Knorpelschaden. Vor allem bei jüngeren Menschen.
Auch genannt: Knorpelzelltransplantation, ACT



Was ist das
Knorpel hat keine Blutgefäße und keine Nerven. Er heilt nicht von selbst. Ein Loch nach einem Unfall bleibt deshalb und wird mit der Zeit größer. Bei der Knorpeltransplantation verschließen wir dieses Loch. Bei kleinen Defekten nehmen wir aus einer Stelle, die kaum belastet wird, einen Zylinder aus Knorpel und Knochen und setzen ihn ein. Bei großen Defekten nehmen wir nur Knorpel, lassen ihn etwa drei Wochen im Labor vermehren und setzen ihn in einer zweiten Operation auf einem Vlies ein. Ein anderes Verfahren legt eine Membran über den angefrischten Knochen.
Wie es abläuft
- Erste Operation als Spiegelung. Wir beurteilen und vermessen den Defekt und nehmen eine Knorpelprobe.
- Im Labor werden die Zellen über rund drei Wochen vermehrt.
- Zweite Operation. Wir setzen das Vlies mit den Zellen in den vorbereiteten Defekt ein.
- Die Nachbehandlung hat zwei Teile. Zuerst Heilung mit Entlastung und geführter Bewegung, danach Aufbau.
Ausführlich im Heft: Knorpeltransplantation, Arthroskopie
Verfasst und fachlich geprüft von Dr. med. Christian Mauch, Chefarzt und Ärztlicher Leiter des Arthrosezentrums, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnungen Sportmedizin und Chirotherapie. Arthrosezentrum an der Maybach Klinik, Maybachstraße 50, 70469 Stuttgart, Telefon 0711 896 550 0. Fachlich geprüft am 24.08.2026, zuletzt geändert am 20.09.2026. Die Seite ersetzt keine Untersuchung.

