Therapie · Operation
Naht der Rotatorenmanschette
Eine gerissene Sehne wächst nicht von allein wieder an. Je früher wir sie versorgen, desto besser hält die Naht.
Auch genannt: Rotatorenmanschetten-OP, Sehnenriss Schulter



Was ist das
Die Schulter ist ein Kugelgelenk. Um sie herum liegt eine Manschette aus Muskeln und Sehnen. Sie dreht den Arm. Reißt eine dieser Sehnen, wächst sie nicht wieder an. Der Riss wird größer. Das Heben des Arms fällt immer schwerer, und die Schmerzen werden vor allem nachts stärker. Bei der Naht fassen wir die Sehne mit einem Faden und verankern sie über einen Dübel wieder am Knochen.
Wie es abläuft
- Zugang über die Spiegelung. Wir stellen den Riss dar.
- Wir lösen die zurückgezogene Sehne vorsichtig.
- Wir setzen Anker in den Knochen und führen die Fäden durch die Sehne.
- Wir ziehen an und knoten, bis die Sehne flach auf dem Knochen liegt.
Ausführlich im Heft: Rotatorenmanschette, Impingementsyndrom
Verfasst und fachlich geprüft von Dr. med. Christian Mauch, Chefarzt und Ärztlicher Leiter des Arthrosezentrums, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnungen Sportmedizin und Chirotherapie. Arthrosezentrum an der Maybach Klinik, Maybachstraße 50, 70469 Stuttgart, Telefon 0711 896 550 0. Fachlich geprüft am 24.08.2026, zuletzt geändert am 20.09.2026. Die Seite ersetzt keine Untersuchung.

